Förderung in Alltagssituationen

Die Förderinhalte werden so ausgewählt, dass sie für ein Kind aus lebenspraktischer Sicht von Bedeutung sind bzw. werden können. So wird z.B. die Zeit, die ein Kind zum Schuhe ausziehen benötigt, eingeplant. Auch wenn ein Kind erst bestimmte Teilschritte dieser Handlung allein bewältigt, hält sich die Bezugsperson mit ihrer Mithilfe zurück, bis das Kind tatsächlich wieder Hilfe braucht.
Die Förderung der selbständigen Fortbewegung, so individuell sie auch ist, wird auf den Wegen innerhalb des Kindergartens eingesetzt, z.B. Rollbrettfahren, Krabbeln oder sich durch Ziehen an der Fortbewegung in der Sitzschale beteiligen.
Die Förderung von Kommunikation wird beispielsweise in Entscheidungssituationen angewandt. So kann das Kind den Erfolg erleben, etwas zu bewirken, z.B. Spielzeug aussuchen im Freispiel, mit Schaltern etwas in Bewegung setzen, Musik anschalten usw.